Too shy | Every summer has a story

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Er war schön, unbegreiflich schön, wie ein Popstar aus einem BRAVO-Starschnitt entsprungen, den ich nie aufkleben konnte, weil meine Mutter mir ja die Zeitschrift verboten hatte, die ist gefährlich, nur für die dummen Leute. Aber er saß hinter mir, die Hände an meinen Schultern und strich behutsam die Nivea-Sonnencreme, Lichtschutzfaktor 6, auf meine Gänsehaut. Ich war Königin, einmal die erste, im royalblauen Bikini mit winzigen weißen Punkten. Weiterlesen

Mias Blog-Adventskalender 2017 – Türchen 19

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Was bisher geschah: Türchen 18vv.

… vor ihr stand lächelnd der alte Herr, der schon am Abend zuvor seine Runden im Solebecken gedreht hatte, neben ihm eine große Reisetasche aus abgewetztem Leder. Gertrud hätte den Mann unter seiner dicken Pudelmütze beinahe nicht wiedererkannt. Sie drehte sich hilfesuchend zu Wunschwort um, doch in der Sitzecke lag nur etwas grün schimmernder Staub. Weiterlesen

Mias Blog-Adventkalender 2017 – Türchen 7

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Türchen 1 (wie alles begann)

Türchen 2

Türchen 3

Türchen 4

Türchen 5

Türchen 6 (die Abkürzung für Eilige)

Türchen 7

Natürlich war es riskant, ihren Posten zu verlassen. Aber sie musste etwas riskieren, wenn sie erfahren wollte, wenn sie überhaupt eine Chance haben wollte zu erfahren, was da auf dem Schwimmbadboden glitzerte. Betont lässig schwamm sie zum Glastunnel, der das Außen- mit dem Innenbecken verband, lächelte dem alten Herrn zu, der ihr entgegenkam. Mit fünf Stößen durchquerte sie den Tunnel und kletterte gleich am ersten Ausstieg aus dem Wasser. Sie lief zu ihrer Liege, streifte sich noch tropfnass ihren roten Bademantel über und kramte in ihrer Tasche.

Was sie dort findet, erfahrt ihr (vielleicht) morgen bei Ulrike hinter dem 8. Türchen.

Schreiben ohne Netz: Im Künstlercamp

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ein Füller liegt auf einer handbeschriebenen HeftseiteOffline ist ja sooo entspannend! Und dann sitzt du auch noch in einer inspirierenden Kulisse, mit anderen Kreativen, die sich gegenseitig beflügeln! Meine Erfahrung ist mal wieder die andere. Mir hat ein Netz gefehlt. Nicht das elektronische, eher das menschliche, der Austausch über meine Arbeit.

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