Blogparade: Lernwelten 2032

Staketenzaun

Ulrike und Dorit haben zur Blogparade eingeladen! Ausgangspunkt ist ihre Geschichte Lernwelten 2030, die die Zukunft des Lernens und Lebens mit Künstlicher Intelligenz in den Mittelpunkt stellt. Mein Beitrag ist eine Fortsetzungfolge zur Ausgangserzählung.

Kapitel 38 – Am Ende winkt die Utopie

Letschin im Oderbruch, 8. Juli 2032, 15.30 Uhr

„Allet futsch!“, kreischte die Dame im pinken Jogginganzug und starrte auf ihren weißen Bildschirm. Hektisch drehte sie das Mausrad nach unten, dann wieder nach oben. Der Bildschirm blieb leer.
„Mandy, es empfiehlt sich, zwischendurch dein Projekt zu speichern, das hatten wir doch schon x-mal. Welche Taste hast du denn gedrückt?“ Kibe lächelte Pink-Mandy geduldig an.
„Keene ooßer der Injabe.“
„Dann findet sich deine Präsentation wieder.“ Kibe drückte die Rückwärts-Taste auf Mandys altem Notebook, der Bildschirm füllte sich mit Diagrammen und Fotos. „Meistens gibt es eine ganz einfach Lösung. Ach, wieso kannst du dir das nicht merken?“ Kibe setzte sein strenges Lehrergesicht auf, fiel aber gleich ins Kichern.
„Junger Mann, det is jetze unjelogen die 17. Fortbildung, die ick mich antue. Nüscht gegen dir oder det Lifelong Lörning oder so, aber irjendwann geht nüscht mehr rinn in die olle Rübe. Da wünsch ick mer sogar zurück auf dem Gurkenfliejer.“
„Gurkenfliejer, was ist das?“
„Ach Jungchen, det is aus ner Zeit, die du nich mehr kennst, wars noch nich mal jeboren, da ham wir hier det Gemüse für Berlin jepflanzt, det wat se nu in die Hochhäuser tun.“
„Ich habe auch schon viel Gemüse gepflanzt, bei mir im Dorf in Kenia.“ Kibe dachte an seine Mutter, die so weit weg ihren Garten beackerte. Wie gerne würde er sie wiedersehen! Aber er wurde hier gebraucht und die Behörden erlaubten den Nachzug nicht. Wahrscheinlich erging es Mutter auch viel besser da unten in Afrika, sie hatte ausreichend zu essen, ihre anderen fünf Kinder, ihre Freundinnen, ihren Liebhaber Ngobe, und drei Mal die Woche skypten Kibe und sie. So hatte die Mutter auch schon ihre Schwiegertochter Lotti und ihr Enkelkind Sonja kennenlernen können, die Hauptgründe, warum Kibe weiter in Deutschland blieb. Er blickte auf die Uhr, „so, gleich Dreiviertel vier, kommt langsam zum Ende.“
Die zwölf Damen und die fünf Herren, alle schon mindestens grau meliert, fuhren ihre Rechner und Tablets runter. Morgen früh würde die Abschlussklasse der Regelschule Letschin kommen, danach die Mütter mit Kleinkind.

Kibe liebte seinen Job. Er war dankbar, als einer der 40 THCs, Teil-Habe-Coaches, in Brandenburg-Vorpommern eingestellt worden zu sein. Den Ausschlag hatte am Ende nicht sein hervorragender Master-Abschluss an der Ada Lovelace Universität gegeben, sondern seine Kurse an der Märkischen Allee in Marzahn. Nachdem Steven Frankenfels seine Bewerbung ausgeschlagen hatte, hatte Kibe sein Wissen dem dortigen Stadtteilzentrum angeboten. K.I. kannte dort keiner, es gab kein intelligentes Frühstück, stattdessen Schrippen mit Aldi-Salami, keinen angewärmten Fussboden, keine Bibliothek, keine Universität, außer der in Helle Mitte, wo so komische Sachen an der Hauswand standen.
Also hatte Kibe eingeschlagen beim Job, war den 30.000 Marzahnern gefolgt, die ins Bruch umgesiedelt worden waren. Manche Bekannte aus dem Stadtteilzentrum traf er nun in seinen Digitalkursen wieder. Seine Arbeitszeit teilte Kibe zwischen Letschin und Seelow auf, drei Tage hier, zwei dort, das musste fürs Oderbruch genügen, glaubten die Herren von der Planungskommission.

AlterFritz1

In der Nachmittagssonne spazierte Kibe zu seinem klapprigen Zoe, es war nur eine Frage der Zeit, bis die Regierung von Menschen gefahrene Autos für Normalsterbliche verbot. Als er den Wagen von der Ladesäule abklemmte, grüßte er den Alten Fritz auf seinem Podest, jemand hatte dem Preußenkönig Blumen hingelegt, obwohl das inzwischen verboten war. Visionäre sterben eben nie aus, schmunzelte Kibe, winkte und stieg ins Auto.
Er nahm die Kienitzer Straße und bog keine fünf Minuten später links nach Solikante ab. Heute Nachmittag würde er nach fast einem Jahr seine frühere Mentorin Fiona wiedersehen! Sie hatte Berlin noch während der Unruhen verlassen, nachdem die Stadt abgeriegelt worden war. Mit ihrer Aktionsgruppe brachte Fiona ein altes Vorwerk wieder ins Laufen und schrieb gelegentlich eine Postkarte. Ihr Smartphone und die Rechner hatte Fiona – wie alle Mitglieder der Gruppe – ans Marzahner Stadtteilzentrum verschenkt. Immerhin hatte das Vorwerk inzwischen wieder ein Telefon und so hatten Fiona und Kibe ein Wiedersehen verabreden können.

Vor einer Backsteinscheune spielten drei Kinder Murmeln. Kibe hielt an und fragte nach Fiona. „Versuch es mal im alten Tabakhaus oder frag in der Küche nach“, rief ein weißblonder Junge, der nichts trug außer einer verwaschenen Unterhose. „Tabakhaus ist gleich hinter der Scheune rechts.“
Vor dem Haus strichen zwei junge Frauen mit Kopftüchern Möbel und Türen, die eine in Kirschrot, die andere in Giftgrün. Die Grüne schaute auf und fing dann an zu lachen: „Mensch Kibe, du alter Indianer, eh, Kenianer, hast du es wirklich in unser Autonomes Vorwerk geschafft! Wer hätte damals an der klinisch reinen Uni gedacht, dass wir uns einmal hier auf dem Acker wiederfinden. Fiona zog ihr Kopftuch ab und fiel Kibe um den Hals. „Hast du Hunger, oder Durst? Wir haben leckeren Himbeersirup und noch Unmengen Holunderblütensirup, dazu kühles Brunnenwasser, ein Gedicht. Oder willst du das Vorwerk sehen, die Gärten, Ställe, Tiere, oder hier unsere neue Schule?“
So aufgedreht hatte Kibe Fiona noch nie gesehen, er drückte sie lang und fest. „Erst Schauen, dann Trinken und Essen, und dabei viel Reden. Das wäre nach meinem Geschmack“, sagte er.

Scheune_Altranft
Fiona zog ihn in die Tabakscheune. Die Aktivisten hatten ganze Arbeit geleistet, eine weitere Decke eingezogen, neues Fachwerk mit Lehm verputzt, Holzböden neu verlegt, Strom und Wasser erneuert.
„Mit dem neuen Schuljahr starten wir den Unterricht. Wir hatten fünf Mal mehr Anfragen als wir Schülerinnen aufnehmen können, maximal 20 pro Klasse. Es gibt immer mehr Eltern, die das bisherige Bildungsmodell hinterfragen. Und weißt du, was das Beste ist? Ich werde Klassenlehrerin bei den Schulanfängerinnen!“ Fiona sprudelte nur so von Begeisterung und Ideen. Natürlich würde nur Handschrift gelehrt, sie waren schließlich eine Grundschule, ein Drittel des Unterrichts fand außerhalb der Klassenzimmer statt, im Garten, auf den Feldern, den Wiesen, in der Küche oder in der Werkstatt.
„Wie viel seid ihr eigentlich hier auf dem Vorwerk?“, fragte Kibe. „Die Schule stemmen dreizehn, vorerst. Wenn es gut läuft, wollen wir auch noch die Backsteinscheune vorne ausbauen und erweitern. Um die Landwirtschaft kümmern sich sieben, plus vier in der Käserei, Imkerei und dem Hofladen, drei Männer machen die Küche für Bewohner und Schülerinnen, dann haben wir noch einen Schmied, eine Weberin und eine Friseurin“, erklärte Fiona.
„Essenziell, so eine Friseurin“, warf Kibe ein.
„Ja, auch wir Landpomeranzen wollen gut aussehen. Pauline macht noch Kosmetik, Nägel und Fußpflege.“

Inzwischen waren sie im Ziegenstall angekommen, eine Thüringer Waldziege saugte an Kibes Fingern. „Ich bin begeistert“, sagte er, „wenn Sonja so weit ist, würde ich sie auch gerne hier lernen lassen. Aber vermisst du nicht dein altes Leben, manche Bequemlichkeit, auf die du ohne Not verzichtest? Was ist mit deinem Vater? Und glaubst du nicht, wer sich der Digitalisierung komplett verschließt, wird noch weiter abgehängt?“
„Abgehängt von was? Von einem normierten Wissen, einem normierten Ideal, dem wir alle viel zu lange hinterher gehechelt sind. Ja, manchmal vermisse ich meinen Vater, aber am Ende war er es, der dieses Ideal über unsere Beziehung gestellt hat. Schau, mit dir kann ich befreundet sein, obwohl wir bei diesem Digitalkram unterschiedliche Ansichten haben. Ich finde deine Arbeit wertvoll, andere gegen das Abgehängtsein zu wappnen. Ich selber wehre mich gegen das Abgehängtsein an sich. Wir wissen nicht, was später gebraucht wird.“
Statt der Himbeerlimonade tranken Kibe und Fiona einen Pflaumenwein, einer der Köche tischte ihnen selbstgebackenes Wahlnussbrot mit Ziegenkäse und Birnengelee auf. Gegen acht fuhr Kibe gut gelaunt heim zu Lotti und Sonja, und er nahm sich vor, am nächsten Sonntag die ganze Familie zum Beerenfest nach Solikante zu bringen. Vielleicht würde er auch seine Mutter per Skype hinzuschalten, er war sich noch nicht sicher.

Notiz der Autorin
Bisschen blauäugig, meine Fortsetzung der Geschichte, gell? Ich weiß nicht, ob ich in zehn oder zwölf Jahren noch lebe. Aber ich möchte keine der Figuren sein, die in Berlin oder gar an der Ada Lovelace Universität die Geschicke bestimmen. K.I., Digitalisierung und technischer Fortschritt mögen Chancen sein, aber niemals für alle. Ich wünsche mir eine menschliche, solidarische Gesellschaft – egal wie die aussieht. Genauso wehre ich mich gegen einen Bildungsbegriff, der „viel“, „neuestes“ oder „vernetztes“ Wissen idealisiert. Träumen kann frau ja mal.
Danke an Ulrike und Dorit für ihre Geschichte und Blogparade!

16 Gedanken zu „Blogparade: Lernwelten 2032

  1. Liebe Miss Novice,
    herzlichen Dank, dass du unsere Blogparade mit deinem schönen Beitrag bereicherst! Dein Gegenentwurf zu dem Zukunftsszenario von Ulrike und mir (mit allgegenwärtigen digitalen Techniken und dem Drang zum optimierten Menschen) gefällt mir: Im Zentrum steht ein solidarischer Miteinander – sei es in einer autonom lebenden Community am Lande oder in den Schulungen für (vermeintlich) „Abgehängte“ im Kiez. Den Berliner Sound und das Feeling im Vorwerk hast du sehr schillernd zum Leben erweckt. Auch die Weiterentwicklung im Leben von Kibe und Fiona (zurück zu ihren Waldorf Wurzeln) finde ich durchaus stimmig mit dem Charakterportrait, das Ulrike und ich in unserer Kurzgeschichte angelegt haben.

    Ich denke, dass es bei der Nutzung digitaler (Kommunikations-)Techniken nicht immer eine strikte Entscheidung dafür oder dagegen (ganz oder gar nicht) geben muss (zumal in deiner Welt Kibe durchaus Skype nutzt, um mit seiner Mutter in Kenia in Kontakt zu bleiben). Meines Erachtens kommt es auf die innere Haltung und das Werteystem an, mit der die jeweilige Person diese Techniken einsetzt. Ein Mensch mit ethischen Werten (z. B. für ein soziales Miteinander) nutzt die Vorteile der Digitalisierung anders als ein kommerzgeleiteter Geschäftsmann oder ein machtsüchtiger Politiker.
    Deshalb finde ich, dass eine werteorientierte Erziehung (seit früher Kindheit bis ins Erwachsenenalter mit lebenslangem Lernen) und eine gerechte, moralisch fundierte gesellschaftliche Ordnung nach wie vor an erster Stelle stehen sollten. Und dafür sind kompetenzorientierte Bildungsangebote, die für Chancengleichheit sorgen, wichtig. Und die Digitalisierung kann dabei helfen, wenn sie sinnvoll eingesetzt wird – so wie wir es in der Kurzgeschichte vorschlagen: Kibe aus dem ländlichen Kenia erhält durch den digital unterstützten Bildungsweg den Anschluss an eine vielversprechende Laufbahn.

    Ich denke, dass die verschiedenen Welten (sprich Kommunikations- und Arbeitskulturen) bereits heute und auch zukünftig nebeneinander existieren werden. Wichtig finde ich dabei eine Durchlässigkeit (keine Abschottung) – vor allem durch zwischenmenschlichen Kontakt, Verständnis (Andersdenkenden neugierig begegnen) und Toleranz für unterschiedliche Lebensentwürfe.
    Danke, dass du uns mit deiner lebensweisen Geschichte einen Gegenpol zu den digitalisierten „Lernwelten 2030“ gezeigt hast und für eine Balance gesorgt hast.
    Sonnige Grüße! Dorit

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    • Guten Morgen Dorit,
      da war die KI nicht ganz so intelligent: Sie hat deinen Kommentar als Spam klassifiziert. Und ich menschlicher Schussel habe nicht in den entsprechenden Kommentarordner geschaut, weil da bislang wirklich immer nur Spam hing. Verzeih!
      Dafür freue ich mich heute Morgen umso mehr über deine lange und differenzierte Nachricht, da merke ich gleich, du bist vom Fach:) Wir liegen überhaupt nicht weit auseinander mit der Bewertung digitaler Technologien. Auch ich sehe die Chancen, hier und anderswo, beispielsweise eben Teilhabe an Bildung.
      Dennoch bleibe ich skeptisch. Erst gestern las ich in unserer Regionalzeitung einen Artikel über das digitale Lernen an Schulen in Zeiten von Corona, Tenor: die Wissensschere klafft weiter auf, da sich Kinder aus bildungsfernen Haushalten mit dieser Lernform schwerer tun. Sie brauchen eher die Unterstützung von Lehrerinnen im Face-to-face-learning.
      Mein zweiter Punkt bezieht sich auf Entwicklungs- und Schwellenländer: Da gibt es also Smartphones, Computer, Internet (für alle?), aber so viele Grundbedürfnisse sind immer noch nicht befriedigt, trotz jahrzehntelanger Hilfen und Projektarbeit. Auch das Paradigma „Entwicklung durch Bildung“ ist (noch) nicht aufgegangen. Würde Kibe zurück in sein Dorf gehen und dort die Kinder unterrichten, nachdem er an der Ada Lovelace Universität ganz neue Perspektiven kennengelernt hat? (In meiner Variante schon, denn er ist ja ein Idealist:)
      Echte Antworten habe ich noch nicht, die Zukunft bleibt spannend. Nochmals herzlichen Dank für eure Geschichte und die Denkanstöße!
      Sonnige Grüße zurück: Amy Novice

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      • Liebe Amy,
        ja, ich bin ganz bei dir in den angesprochenen Punkten: Ich denke auch, dass bei digital unterstützter Bildung menschliche Lehrerinnen und Lehrer wichtig sind (und in keinster Weise von Künstlicher Intelligenz ersetzt werden können) – gerade dort, wo sich die „Schere“ zwischen Bevorteilten und Benachteiligten auftut.
        Viele Grüße, Dorit

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  2. Liebe Amy, vielen Dank für Deinen wunderbar geschriebenen Gegenentwurf, obwohl – und vielleicht bin ich da ja noch viel blauäugiger – ich mir vorstelle, dass es eher ein Parallel-Entwurf ist.
    Auch wenn ich zum Beispiel die potentiellen Möglichkeiten virtueller Räume faszinierend finde, hoffe ich doch sehr, dass sie die Möglichkeiten des Lernens und Erlebens lediglich erweitern, nicht aber zur einzigen Alternative werden.
    Ich weiß nicht, ob wir bereits in 10 Jahren soweit sein werden, aber ich hoffe sehr darauf, dass wir zunehmend besser darin werden, alternative Lebensentwürfe zu akzeptieren und ja vielleicht sogar ganz zu wertschätzen…

    Herzliche Grüße
    mo…

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    • Liebe mo…, zwei Mal bin ich ganz bei dir. Schon in der Antwort auf Ulrike schrieb ich von Paralleluniversen, ich wünsche mir eher ein Neben- statt Gegeneinander, ohne dass die Gesellschaft dadurch gespalten wird. Und ich persönlich will die Technologie auch nicht aus meinem Leben verbannen, dafür spiele ich viel zu gern selber mit ihr:)
      Hab dank für deinen Besuch, lG Amy

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  3. Liebe Amy,
    bei Deinem Gegenentwurf geht mir natürlich das Herz auf. Es gibt also doch noch Wege zu einem erfüllten Leben in der Zukunft ohne KI. So eine Mandy könnte ich sein und ich würde mich gern von Kibe PC-mäßig auf Vordermann bringen lassen. Danke für diesen Mut machenden Blick in eine Zukunft, von der ich auch nicht weiß, ob ich sie schon aus Altersgründen noch erleben werde.
    Liebe Grüße
    Anne

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  4. Liebe Amy, liebe Anne,
    ja, auch mir liegt dieser Gegenentwurf gerade sehr (!) am Herzen und ich finde es im Moment sehr wichtig, solche Entwürfe, wenn auch erst „nur“ in Worten zu lesen und zu spüren, wie sie Hoffnung geben und erst einmal geschrieben und gelesen längst über die Zeilenn hinaus in die Welt hinausgelangt sind …
    Herzliche Grüße in die Runde,
    Sabine

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